Haus Stöpe

Das gemütliche Reetdachhaus aus dem Jahre 1753 auf dem alten Deich an der Elbe in Sankt Margarethen, Schleswig-Holstein.
0176 46 76 2228
info@stoepe.de
Deichreihe 6, St. Margarethen

Zusammen mit der Umstellung von Öl- auf Gasheizung stehen einige Sanierungsarbeiten am Haus Stöpe an. Deshalb ist das Haus zurzeit nicht buchbar! Fertigstellung voraussichtlich im Frühherbst 2022. 


Folgende Arbeiten werden ausgeführt:

  • Überarbeitung/Reparatur des Reetdaches. Der Giebelschmuck (Pferdeköpfe) werden erneuert.
  • Erneuerung der Giebel samt Fenster und Luken in Holz nach altem Vorbild. Farbe grün/weiß. Instandsetzung des tragenden Unterbaus.
  • Erneuerung der Gangtür in Holz (südlicher Zwischengang)
  • Sanierung der Hauselektrik
  • Eine neues Gasbrennwertgerät für Zentralheizung wird in einem neu errichteten Heizungsraum auf dem Dachboden installiert. Warmwasser wird mit Durchlauferhitzer im EG bereitet.
  • Anstelle des ehemaligen Tankraumes wird ein Technik-und Geräteraum errichtet. 
  • Die ursprüngliche Bodentreppe wird aufgearbeitet und bleibt erhalten. Ebenso die Tür Küche/Wirtschaftsraum.
  • Neues Vollbad mit Badewanne, Dusche, Waschbecken, Toilette. Zusätzlich eine zweite Toilette am ursprünglichen Ort (Wirtschaftsraum).
  • Gänzlich neue Frischwasseranlage wird errichtet.
  • Neue Abwasseranlage auf dem Grundstück bis zum kommunalen Abwasseranschluss.
  • Badezimmer mit Fußboden-Rücklaufheizung.
  • Neue Bodenbeläge (Steinfliesen) in Bad, Flur, Küche, Wirtschaftsraum, neuer Geräteraum.
  • Zimmertüren werden durch alte, restaurierte Kassettentüren ersetzt. Türzargen werden in Analogie gefertigt. Die Küchentür zum Flur wird durch eine moderne Glastür ersetzt.
  • Teilweiser Austausch der Fensterverglasung.
  • Neugestaltung der Pflasterung mit rotbuntem Klinker und Granit im Bereich hinter dem Haus und nördlichem Zwischengang.
  • Neuaufbau der Treppenstufen zum Hintereingang in Klinker bzw. Granit.
  • Sonstige Renovierungen

Sanierungsverlauf

Auf dieser Seite können Sie den Baufortschritt etwas verfolgen. Wir werden Sie hier stets auf dem Laufenden halten. Schauen Sie zusätzlich gern auf unserer Facebook-Seite vorbei.

Da nun von Öl- auf Gasheizung umgestellt wird, können die Öltanks entfernt werden.

  

 

Die gereinigten Tanks werden in Nordfriesland einer neuen Funktion zugeführt. Dort sollen sie auf einem Reiterhof als Pferdemist-Container dienen. 
Im Stöpe-Haus wird bald statt des ehemaligen Tankraumes ein neuer Technik- und Geräteraum entstehen.

  

 

Bei den Bauarbeiten haben wir an einem Balken endlich eine Inschrift mit der Jahreszahl der Erbauung des Hauses gefunden. Die Jahreszahl 1753 passt sehr gut zu den Aufzeichnungen in der alten St. Margarethener Kirchspielchronik. Dort steht geschrieben, dass es 1751 eine sehr schwere Sturmflut gab, bei der mehrere Deichhäuser gänzlich zerstört wurden.

                                                                          

 

Inzwischen ist die neu gefertigte Gangtür aus Bangkirai-Holz geliefert worden. Sie wird sogleich gestrichen.

  


Auf dem Dachboden lagerten zwei alte Türen, die bis 1976 im Haus verbaut waren. Sie sollen aufgearbeitet und wiederverwendet werden. Eine dritte Altbautür muss noch gefunden werden.

  


Der Badezimmer-Fußboden wird etwa um 8 cm abgetragen. Später wird ein neuer Boden mit Rücklauf-Heizung aufgebaut.

     


Im Badezimmer soll die alte Holzbohlendecke wieder sichtbar werden. Über dem Badezimmer wird zur Wärmedämmung ein neuer Holzdeckel gebaut, auf dem dann der Heizungsraum entstehen wird.

  

Die neue Gangtür wurde eingebaut. Schwägerin Sandra hilft immer wieder mit.

  

Die Tapeten fliegen von den Wänden. Momentan überlegen wir, später ohne Tapeten auszukommen. Auch der erste Deckenbalken ist freigelegt. Er sieht gar nicht so schlecht aus. 

                                                                         

Der Putz im Bad wird entfernt und die Türöffnung zum Bad zugemauert.

  

Schnell ist eine neue Türöffnung geschaffen. Im Zwischengang wird derweil ein Plateau für Mülltonnen in Beton gegossen. Für die neue Tür ist ein Haltehaken eingelassen.

  

Schadhaftes Mauerwerk wird repariert. Im Bad werden die verschalten Balken freigelegt. 

  

Der Kuhfuß wird zum besten Freund. Der freigelegte Balken sieht gut und gesund aus. Damit können wir arbeiten.

  

Der Fußboden muss nochmal tiefer ausgehoben werden. Für den neu aufzubauenden Fußboden wird eine Tiefe von 23 cm benötigt. 

  

Das gesteckte Ziel von 23 cm Tiefe ist erreicht!

                                                                         

Der Bauschutthaufen hinterm Haus wächst an.

  

 

Die Sichtschutzmauer weist Schäden auf und wandert stets vom Haus weg. Sie wird entfernt und durch einen Sichtschutz aus Holz ersetzt. 

   

04. August 2021, Das Reetdach wird überarbeitet. Der Giebelschmuck (Pferdeköpfe) haben mehr als 30 Jahre Wind und Wetter getrotzt. Nun sollen neue gefertigt werden..

    

Der Heidefirst ist fast fertig

05. August 2021: Wenn nächste Woche der Landschaftsbauer kommt, muss die alte Auffahrt samt Terrasse verschwunden sein.  Heute haben wir die letzten Betonplatten aufgenommen.
Währenddessen hat jemand unbemerkt ein Stück vom Stöpehaus abgesägt. Wir gehen mal davon aus, dass der Zimmermann eine Vorlage für den neuen Holzgiebel braucht ;-)

    

10. August: Die Zimmermänner beginnen den vorderen Giebel zu entfernen.

    

Inzwischen sind die Dachflächen gesäubert und ausgebessert. Das Reetdach sieht nach über 30 Jahren immer noch erstaunlich gut aus. Der Giebel wird mit neuem Holzständerwerk verstärkt.

    

Der neue Holzgiebel schließt jetzt mit einem Abtropfblech aus Kupfer zum Mauerwerk sauber ab. Das Dach ist fast fertig. Der Eulengiebel muss auch neu gebaut werden.

    

Die neuen Pferdeköpfe blicken zufrieden ins Dorf hinunter. Der Schornstein wurde gesäubert und versiegelt.

     

Inzwischen sind die weißen Leisten aufgesetzt worden. Sieht gut aus!



Drinnen haben wir im Badezimmer die alte Holzdecke repariert.

                                                                                               

17. August: Der Eulengiebel ist fertiggestellt. Der untere Giebel wird jetzt auch entfernt und erneuert. Zusammen mit dem sanierten Reetdach gibt es wieder ein schönes Erscheinungsbild.

    

Im Haus legen wir im Flur die Decken und Balken frei. Die alte Paneelendecke ist wunderbar. Leider brauchen wir unterhalb noch etwas Dämmung, sodass sie leider wieder versteckt wird.

    

Und immer wieder tauchen schöne alte Tapeten auf. Eine Tapete können wir auf das Jahr 1897 datieren.

                                                                       

07. September: Das ganze Haus sieht mit neuer Auffahrt und Terrasse nochmal schöner aus. (Jetzt schon - ist ja noch nicht fertig) 

    


09. September: Die Farbe ist ab. Jetzt wird geschliffen. Jede Tür ist ein Unikat. Mal schauen, wie wir da eine Linie rein bekommen.

     

21. September: Was für eine Arbeit... Die Maurer haben heute die Mehrsparteneinführung für Gas und Strom ins Haus gelegt. 

     

23. September: Während die Gartenbauer bei Regenwetter die Leerrohre für Gas und Strom verbuddeln, bessert der Maurer (auch bei Mistwetter) das Mauerwerk weiter aus. Was für eine tolle Leistung und wertvolle Arbeit.

     

24. September: Die ersten Scheiben hat der Tischler heute ausgetauscht.

     

06. Oktober: Zurzeit ist es ruhig am Stöpe-Haus. Es heißt warten auf den Strom- und Gasanschluss, warten auf den Heizungsbauer etc. Aber heute habe ich die Zeit genutzt und wenigstens den Sichtschutz aufgestellt.

     

07. Oktober: Heute hat der hintere Giebel seinen abschließenden Anstrich bekommen. 

     

19. November: Die Küche muss erstmal raus, damit Elektrik, Wasser und Abwasser neu verlegt werden können. Nun wird die Küche in der ehemaligen Sitzecke/Wohnzimmer zwischengelagert.

      

22. November: Die Fliesen und Rohrleitungen werden entfernt.

     

25. November: Während im Technikraum die erste Wand verputzt wird, muss die gute alte Toilette leider ausziehen.

     

26. November: Die neuen Abwasserrohre werden verlegt.

     

01. Dezember: Strom und Gas werden endlich ins Haus gelegt.

     

03. Dezember: Damit die neue Elektrik installiert werden kann, wird der Technikraum gespachtelt, geschliffen und gestrichen.

     

06. Dezember: Kabelage überall - Die Elektriker sind fleißig dabei, die Elektrik im Haus zu erneuern.

     

 

     

09. Dezember: Große Freude...die neuen Fenster sind gekommen. Es sieht so schön aus. 🥰

Von innen sind die Fenster auch sehr schick. Im Vordergrund ist das Dämmpodest für den Flur schon fertig gebaut.

Februar 2022: Die alte Bretterdecke im Flur wird saniert und die massiven Balken geschliffen.

     

 Die Decke wird beige gestrichen.

      

Später werden diese Profilleisten an den Balken angebracht.

 

09. März: Auch die alte Bretterdecke im Bad wird repariert und gestrichen. Farbton: Elfenbein

     

10. März: Die alte Tür zum Wirtschaftsraum soll erhalten bleiben. Alte Farbanstriche und die aufgeklebte Mahagoni-Platte haben wir entfernt und die Tür lichtgrau gestrichen. 

     

 Auch die Treppe hat den lichtgrauen Farbanstrich erhalten So wirkt dieser Bereich freundlicher.

15. März: Der Schriftzug "Duck di" kommt natürlich auch wieder auf die alte Brettertür.

 

 04. April: Immer wieder stoßen wir auf Bereiche, die nicht gedämmt sind. über kleiner Toilette, Wirtschafts- und Technikraum bringen wir Dämmwolle in die Decke ein.

     

26. April: Nun ist Zeit, die Fenster und Türen grün/weiß zu streichen.

   

 

Ein ganz neues Bild. Nun wirkt die Gestaltung des Hauses einheitlich. Alles grün/weiß.

Auch vorne strahlt das Haus Freundlichkeit aus.

03. Juni: Alle Wasserleitungen führen Wasser und das Heizungssystem steht auch.

     

13. Juni: Heute haben die Maurer teils die Böden verschlossen und im Bad ist der Estrich geschüttet worden.

     

20, Juni: Die Treppenstufen sind mit historischen Steinen gemauert worden. Später werden sie mit rotgrauen Natursteinplatten belegt.

 29. Juli: Der Tischler hat die Sanblöcke verkleidet. 

     

03. August: Die Wandfliesen sind gekommen. Sie haben ein Maß von 10 x 10 cm. Die Oberfläche ist leicht wellig mit vereinzelt kleinen braunen Punkten. Zudem haben sie unterschiedliche Farbnuancen, so dass der Weißton in der Fläche unterschiedlich changiert. Das ist explizit so gewollt, um einen historischen Charakter zu erzielen. Zusammen mit der beigen Bretterdecke, den alten Balken und den neu ausgewählten Bodenfliesen stelle ich mir den Look sehr schön vor. Die Bodenfliesen werden allerdings erst Mitte September geliefert.